Mittwoch, 13. Januar 2010

Wie unsichtbar soll's denn sein?



Ich bin gerade dabei, die Schnitte und Verarbeitung meiner „Book-Jackets“ zu überarbeiten. Da die Buchhüllen abgefüttert sind, ist Verstürzen angesagt: Irgendwann bin ich dann an dem Punkt, an dem die letzte kleine Naht die ich offen gelassen habe um alles von links nach rechts zu drehen, zugenäht werden muss. Hm. Bis jetzt habe ich das immer schön ordentlich zugesteckt und mit der Hand staffiert (Der Staffierstich ist ein Blindstich, den man im Idealfall nicht sieht).
Aber genau damit war ich in de letzten Zeit nicht mehr so zufrieden: Ich werde das schon weitermachen, wenn die Naht außen und somit sofort sichtbar ist, aber für meine Hüllen, Beutel etc. kam mir der Aufwand etwas zu hoch vor. Dort liegt die Naht immer innen im Futter, und ist bei normalen Gebrauch nicht sichtbar.
Deshalb heute der erste Versuch, die kleine Naht mit der Maschine zu schließen, und mir somit etwas Zeit zu gewinnen.
So schaut’s denn aus nach dem Test: Ich finde diese Lösung so weit okay und werde sie erstmal benutzen. An „kritischen“ Stellen halt doch das unsichtbare Hand nähen; manchmal ist keine (sichtbare) Naht eben die bessere Naht.

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